WLAN, das im ganzen Haus funktioniert
Das häufigste Problem auf der Insel: Der Router steht im Technikraum, und zwei Zimmer weiter ist Schluss. Mallorquinische Bauweise ist WLAN-feindlich — Naturstein, Stahlbeton, meterdicke Außenwände. Ein stärkerer Router ändert daran nichts; das Signal kommt trotzdem nicht durch die Mauer.
Was hilft, sind mehrere kleine Funkzellen statt einer großen: Access Points an den richtigen Stellen, per Kabel angebunden, in einem Netz zusammengefasst. Ihr Handy wechselt beim Gang über die Terrasse von einem zum nächsten, ohne dass ein Videoanruf abreißt.
Was dazugehört
- Die Ausleuchtung vor Ort messen statt schätzen
- Access Points für innen und außen
- Wetterfeste Technik für Pool und Garten
- Getrenntes Gäste-WLAN mit eigenem Passwort
- Ein Netz, in dem Fernseher, Musikanlage und Kameras sich nicht ausbremsen
Was wir nicht versprechen: dass wir Ihre Internetleitung schneller machen. Wenn am Hausanschluss wenig ankommt, verteilen wir wenig — sauber, aber wenig. Das sagen wir vorher, nicht hinterher.
Kameras, die nachts auch etwas zeigen
Die meisten Anlagen, die wir vorfinden, sind bei Tageslicht in Ordnung und nachts wertlos: verrauschte Bilder, auf denen ein Mensch von einem Busch nicht zu unterscheiden ist. Genau dann wird die Kamera aber gebraucht.
Wir setzen auf Kameras mit großem Sensor und guter Nachtleistung, sauber verkabelt statt per Funk, mit Aufzeichnung im Haus. Moderne Systeme erkennen den Unterschied zwischen Mensch, Fahrzeug und Tier — das entscheidet darüber, ob Sie nachts fünf sinnvolle Meldungen bekommen oder fünfzig wegen einer Katze und dann irgendwann keine mehr lesen.
Was dazugehört
- Kamerastandorte nach Blickachsen statt nach Steckdosen
- Verkabelung mit Strom über das Netzwerkkabel
- Aufzeichnung vor Ort
- Fernzugriff per App aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz
- Die Beschilderung, die in Spanien vorgeschrieben ist
Ein Wort zum Datenschutz: In Spanien darf nicht alles gefilmt werden, was technisch ginge. Öffentliche Wege und Nachbargrundstücke gehören nicht ins Bild. Wir richten die Anlage so aus, dass sie Ihnen nützt, ohne Ihnen Ärger zu machen.
Zutritt ohne Schlüssel
Der Klassiker: Die Gäste landen um 22 Uhr in Palma, Sie sitzen in München, und der Schlüssel liegt bei der Nachbarin, die nicht ans Telefon geht.
Elektronische Zutrittslösungen nehmen Ihnen das ab. Sie vergeben einen Code, der ab Samstag 15 Uhr gilt und Dienstagfrüh verfällt. Sie sehen, wann geöffnet wurde. Und wenn ein Code verloren geht, löschen Sie ihn, statt einen Zylinder zu tauschen.
Was dazugehört
- Öffnen per App oder Zahlencode
- Zeitlich begrenzte Zugänge für Gäste, Reinigung und Handwerker
- Verbindung mit der Kameraanlage
- Immer ein mechanischer Weg ins Haus, falls Strom oder Internet ausfallen
Ohne diesen Rückweg bauen wir es nicht ein. Eine Tür, die sich bei Stromausfall nicht mehr öffnen lässt, ist kein Fortschritt.
Netzwerk und Verkabelung
Das ist der unsichtbare Teil, an dem alles andere hängt. Kameras, WLAN, Türsteuerung, Fernseher, Arbeitsplatz — alles läuft über dieselbe Verkabelung. Wenn die nicht taugt, hilft kein gutes Gerät.
Wir ziehen Netzwerkleitungen dorthin, wo später etwas gebraucht wird, richten einen Technikraum ein, in dem die Anlage nicht in einem Kabelknäuel endet, und dokumentieren, was wo hingeht. Damit auch ein anderer damit arbeiten kann — falls Sie uns eines Tages nicht mehr haben wollen.
Was dazugehört
- Verkabelung und Netzwerkdosen
- Ein beschrifteter Verteilerschrank
- Getrennte Netze für Gäste und Haustechnik
- Ein gesicherter Zugang von zu Hause aus
- Ein Arbeitsplatz, an dem Videokonferenzen nicht zur Geduldsprobe werden
Vorbereitung für Smart Home
Hier grenzen wir uns bewusst ab: Wir bauen die Grundlage, nicht die Steuerung. Leerrohre an den richtigen Stellen, Netzwerkdosen dort, wo später ein Bedienpanel hängt, stabile Funkabdeckung im ganzen Haus, ein Technikraum, in dem alles zusammenläuft.
Die Steuerung selbst — Beleuchtung, Beschattung, Heizung — übernimmt Ihr Elektriker oder Ihr Systemhaus. Das ist deren Handwerk, und sie machen es besser als wir. Aber ohne saubere Infrastruktur funktioniert davon nichts, und nachträglich Leerrohre in eine fertige Natursteinwand zu bekommen, ist teuer.
Was wir vorbereiten
- Leerrohre an den richtigen Stellen
- Netzwerkdosen dort, wo später bedient wird
- Stabile Funkabdeckung im ganzen Haus
- Einen Technikraum, in dem alles zusammenläuft
Der beste Zeitpunkt ist der Rohbau. Wenn Sie ohnehin bauen oder sanieren: Lassen Sie uns vorher einmal daraufschauen. Ein Nachmittag Planung spart später fünfstellige Beträge.
IT-Support auf Deutsch
Der Teil, den man erst zu schätzen weiß, wenn etwas nicht geht. Sie haben einen Namen und eine Nummer — keine Warteschleife, keine Ticketnummer, keinen Techniker, der beim nächsten Mal ein anderer ist.
Vieles lässt sich aus der Ferne lösen, auch wenn Sie gerade nicht auf der Insel sind. Was einen Termin braucht, bekommt einen Termin. Und wir erklären, was wir tun, ohne Sie mit Fachbegriffen zu erschlagen.
Was dazugehört
- Ein fester Ansprechpartner auf Deutsch, Englisch oder Spanisch
- Fernwartung bei kleineren Störungen
- Rückmeldung am selben Werktag bei betreuten Anlagen
- Beratung vor dem Kauf statt Reparatur danach
Wie eine Zusammenarbeit abläuft
Telefonat
Zehn Minuten reichen meist, um zu klären, ob wir überhaupt die Richtigen sind. Wenn nicht, sagen wir Ihnen das — und oft auch, wer besser passt.
Termin vor Ort
Wir messen die Ausleuchtung, sehen uns die Bausubstanz an, prüfen die Internetanbindung und die vorhandenen Leitungen. Schätzen führt auf Mallorca regelmäßig in die Irre.
Angebot mit Plan
Sie bekommen eine Materialliste, eine Zeichnung und einen Preis — und dazu, was in einer zweiten Stufe später ergänzt werden könnte.
Umsetzung
Abgestimmt mit Ihrem Elektriker und Architekten, mit Dokumentation am Ende.
Danach
Auf Wunsch mit Betreuung. Eine Anlage ohne Pflege sieht nach zwei Jahren so aus wie die, die wir gerade ersetzt haben.
Was das kostet
Eine Zahl vorweg wäre unseriös. Zwei Häuser derselben Größe können sich im Preis um ein Vielfaches unterscheiden — je nachdem, wie viele Gebäude versorgt werden müssen, was die Mauern hergeben, ob Leitungswege vorhanden sind und was am Ende dauerhaft betreut werden soll. Deshalb messen wir vor Ort, statt zu schätzen.
Die Beratung selbst kostet Sie nichts. Berechnet wird allein die Anfahrt — und die erlassen wir Ihnen zur Hälfte, sobald Sie uns beauftragen. Danach steht eine belastbare Zahl auf dem Papier, keine Spanne, die sich hinterher nach oben bewegt.
Was wir vorher sagen können: Wir sind nicht der günstigste Anbieter auf der Insel. Den Unterschied macht selten das Material — es sind die Planung davor und die Betreuung danach. Eine Anlage, die zweimal gebaut wird, kostet mehr als eine, die einmal richtig gebaut wird.
Wofür Sie uns nicht rufen sollten
Für den schnellen Termin an einem einzelnen Gerät gibt es auf der Insel gute Kollegen, die schneller bei Ihnen sind als wir — und für diese Aufgabe die bessere Wahl. Unsere Arbeit beginnt dort, wo geplant werden muss: ein ganzes Objekt, mehrere Gebäude, ein Außenbereich, der versorgt sein will.
Häufige Fragen
Wie lange dauert so etwas?
Ein WLAN für eine übliche Finca ist meist an einem Tag erledigt. Eine komplette Installation mit Verkabelung, Kameras und Zutritt dauert je nach Objekt einige Tage bis Wochen — die belastbare Aussage steht im Angebot, nicht vorher am Telefon.
Müssen wir dafür Wände aufstemmen?
Nicht zwingend. In vielen Häusern kommen wir über vorhandene Leitungswege, Außenkanäle oder Funkstrecken zwischen Gebäuden aus. Ob das reicht, sehen wir beim Termin vor Ort — und sagen es Ihnen, bevor Sie sich entscheiden.
Können Sie eine bestehende Anlage übernehmen?
Ja. Wir sehen sie uns an und sagen Ihnen, was übernommen werden kann und was ersetzt gehört — mit Begründung, nicht pauschal. Vorhandenes wegzuwerfen, nur weil es nicht von uns ist, ist keine Beratung.
Wir sind selten auf der Insel. Geht das trotzdem?
Das ist eher die Regel als die Ausnahme. Fernzugriff, Fernwartung und zeitlich begrenzte Zugänge für Handwerker und Reinigung sind genau dafür gedacht. Absprachen laufen per Telefon und E-Mail; den Termin vor Ort brauchen wir aber einmal.
Sprechen Sie Deutsch?
Deutsch, Englisch und Spanisch. Der Ansprechpartner bleibt derselbe — auch beim dritten Anruf.
Arbeiten Sie auch auf Ibiza und Menorca?
Auf Anfrage, ja — vor allem bei vollständigen Installationen, bei denen sich die Anreise rechnet. Für einzelne Termine lohnt sie sich für Sie nicht.